Triathlon Nummer 2 – Bang Saphan – August 2011

Wir haben es geschafft, ein weiteres Mal!
Beide sind wir im Ziel angekommen und dies mit folgenden Zeiten:



Christophe
Karin
SWIM 1.5 km
41:27
41:04
BIKE 40 km
1:15:18
1:18:15
RUN 10 km
55:52
57:24
TOTAL
2:52:37
2:57:13




weitere Fotos folgen! J

Besuch aus Luzern - Juli/August 2011

Mit grosser Freude empfingen wir Marie-Claire und Raffi in Bangkok und verbrachten die ersten gemeinsamen Momente seit Langem mit Stadt-Erkundung! Mit vielen Verkehrsmittel und kreuz und quer! Aus dem Zentrum zum Sammakorn, über die Unibücherei bis nach Chinatown! Viel gab es zu sehen und auch zu erzählen!
Kurze Zeit später reisten Fabienne und Ueli an und zu fünft reisten wir mit abenteuerlichen Wartezeiten per Minibus nach Phetchburi. Dort trafen wir Christophe und Chok, um ein gemeinsames Wochenende im Kaeng Krachan Nationalpark zu verbringen. Wie immer war Chok mit Überraschungen am Start und brachte uns auf dem Weg in den Park kurzerhand noch zu einem Rehabilitationszentrum für Häftlinge. Eine interessante Führung stand uns bevor!

Später gings dann auf dem Vanilla-Trail quer durchs Dickicht und unser Guide konnte uns bereits an diesem Nachmittag den einen oder anderen kleinen Dschungelbewohner zeigen.




Am Abend gabs dann `Choks Super-Dinner` bei Kerzenlicht und schon bald fielen alle müde in ihr Zelt.

Wir schlummerten alle seelig... unser Camp wurde jedoch in der Nacht von einem neugierigen Elefanten und einem Tiger besucht. Dies erfuhren wir aber leider (oder eher zum Glück?) erst am nächsten Morgen.

Es folgte das Frühstück mit Aussicht über den Dschungel und wir erfuhren, dass unweit ein thailändischer Militärhelikopter nahe der Burma-Grenze abgestürzt ist. Es wimmelte aufgrund dessen überall von Journalisten und Fotografen.

Wir zogen los - bewaffnet mit Blutegel-Schutzsocken - Richtung Wasserfall. Ein toller Trekkingtag mit Begegnungen mit Affen, Tarzanschwüngen in den Lianen, Baden im Wasserfall und Retourfahrt nach Bang Saphan zu sechst im Auto! :-))





In Bang Saphan gingen wir es dann etwas ruhiger an und machten eins auf `Töffli-Buaba`. Eine Fahrt mit Stopp in Ban Krud und Tempelbesuch. Natürlich durfte auch der Schnorcheltrip nicht fehlen! Abends leckeres Essen und schöne gemeinsame Momente.

Zmörgala im Sunrise Resort! 



Marie-Claire pflückt die erste reife Mango an unserem Mangobäumchen! ;-)) 


Auf zum Schnorcheln!!!!


Leider mussten wir dann aber Marie-Claire und Raffi schon bald verabschieden und winkten ihnen zu, als sie mit dem Nachtzug Richtung Malaysia losdüsten!
Ihr Lieben. es war so schön mit euch und gerne wären wir mit euch in diesem Zug mitgereist!
Bis zum nächsten Mal!

1. August in Bang Saphan

Als Heimweh-Schweizer liegt es natürlich in der Tradition, den Nationalfeiertag auch in der Ferne gebührend zu feiern!
Gemeinsam mit vier Arbeitskollegen und -Kolleginnen von Christophe, konnten wir mehr als nur einmal auf unser schönes Land anstossen.
Bei uns zu Hause versuchten wir den vier Thaifreunden eine Einführung in die Schweizer Küche zu geben. Dies mit mässigem Erfolg, aber viel Spass und letztendlich waren alle Bäuche gefüllt! ;-)


Das selbstgemachte Brot war ruckzuck weg und auch das Grillfleisch kam sehr gut an! Beim Raclette blieben die Frauen zurückhaltend, die Männer fanden Geschmack daran! Dazu gabs Kartoffelsalat...


Den Rotwein brachte unser Besuch mit und die zwei Flaschen waren ebenfalls im Nu geleert... :-)




Gemütlich wars! Leider konnte das Dessert - Basler Läckerli - gar nicht punkten! :-( Jenu! Beim nächsten Mal gibts dann wieder Thai Sweets! :-)

Unser neues Zuhause - Bang Saphan

Klein aber fein leben wir hier in unserem gemütlichen Häuschen! Inmitten eines Thai-Umfeldes, mit einfachen Mitteeln, direkt in Meeresnähe geniessen wir hier unser Leben!

Ein kleiner Wohnungsrundgang?



 




Unser Stolz: der Garten! (Fast) alles gedeiht und wuchert!


Ein kurzes Update:

Seit gut einem Monat wohnen wir beide nun gemeinsam in Bang Saphan. Diese Stadt liegt ca. 400 km südlich von Bangkok direkt am Meer und ist Standort der Westcoast Steal Industrie, wo Christophe als Senior Engineer arbeitet.



Meine Tätigkeit an der Schweizerschule ist nach 2 Jahren beendet.
Wir leben wir in einem sehr ländlichen Stil, unser Häuschen des kleinen `Moobaans` (eine Art Dorfgemeinschaft, Community) grenzt direkt an ein Kokospalmen-Wäldchen und das Meer ist in Sichtweite. Unsere Nachbarn sind fast ausschliesslich Thais, in ganz Bang Saphan gibt es unter den 70`000 Einwohnern nur sehr wenige `Farangs` (westliche Ausländer). Nach dem cosmopolitischen und internationalen Bangkok, wo man doch hier und da auch sehr gut mit Englisch durchkommt, ist es hier in Bang Saphan sehr begrenzt an Möglichkeiten und sprachlich ist lediglich eine Kommunikation in Thai möglich. Dies ist für uns eine willkommene Abwechslung und Herausforderung.
An eine Rückkehr in die Schweiz denken wir noch nicht, zu gut geht es uns hier! J wir vermissen unsere Familien und Freunde, die Jahreszeiten und manchmal auch die Anonymität unter anderen Weissen zu sein (hier ist man IMMER anders und IMMER Ausländer).
Aber im Grossen und Ganzen leben wir hier wie Könige! Seit neustem haben wir Highspeed-Internet (vergangenen Sonntagnachmittag haben wir uns via Internet das DRS 3-Morgenprogramm angehört), eine Brotbackmaschine (damit zaubern wir uns fast so gute Brote wie in der Schweiz erhältlich) und mit unserem Auto, dem Motorrad und den beiden Velos sind wir sehr mobil. Wir geniessen zudem auch unser Leben in Zweisamkeit in vollen Zügen!
Wir hatten viel Besuch in den letzten Monaten. Viele liebe Leute waren kürzer oder länger bei uns oder mit uns unterwegs! Das ist immer toll für uns, ein bisschen Heimatgefühle und Neues aus Europa. Es macht uns auch immer Freude, unseren Besuchern ein Stück Thailand zu vermitteln. 
Zudem haben wir GEHEIRATET! Standesamtlich mit einer ganz kleinen Feier in einem Mini-Rahmen haben wir uns das Ja-Wort gegeben. Die grosse Feier in der Schweiz ist in Planung.
Mehr Bilder und Stories zu all dem ausführlicher also auf unserem neuen Blog!
Wir schicken euch die besten Grüsse und wünschen euch viel Spass beim Erkunden unserer Seite!


s`Lamons 


Triathlon Nummer 1 - Bangkok - Juli 2011

Mit einer enormen Erleichterung und noch viel mehr Stolz sind wir beide im Ziel angekommen!!
Christophe nach einem Triathlon (1.8 km SWIM, 55 km BIKE, 10 km RUN), Karin nach einem Duathlon (5 km RUN, 55 km BIKE, 10 km RUN).
Karin verzichtete auf das Schwimmen. Grund dafür so unter uns... das Schwimmen fand im Chao Phraya - dem Hauptfluss Bangkoks - statt. Die Farbe des Wassers und dessen Qualität sind nicht unbedingt mit einer plätschernden blauen Bergbachquelle vergleichbar.... IGITT! :-)

Zu unserer grossen Überraschung sahnten wir dann beide Preise ab. Christophe erhielt einen Pokal und Preisgelg für seinen 3. Platz seiner Kategorie. Karin siegte in ihrer (kleinen) Kategorie sogar und bekam einen grossen Pokal.

Hier die Zeiten:



Christophe
Karin
SWIM 1.8 km / RUN 5 km
22:04
25:36
BIKE 55 km
1:47:50
1:57:33
RUN 10 km
54:04
56:11
TOTAL
3:08:00
3:20:47








Unsere Hochzeit - 21. April 2011

Unser grosser Tag

... begann mit einem leckeren Frühstück bei `Crepes and Co.`, wo wir uns mit knusprigem Brot, gutem Kaffee, Crepes und Früchten verwöhnen liessen. Pee Pla, unsere Thai-Lehrerin und Freundin, Stephan und Pascal, welche mit uns diesen Tag so starteten, begleiteten uns darauf festlich gekleidet und gut gelaunt mit dem Taxi auf das Standesamt. Dieses befindet sich im Stadtteil `Silom` und ist unter dem Namen `Bang Rak` (Bezirk der Liebe) bekannt.

Als erstes empfing uns eine Warteschlange, die nicht ganz so durchschaubar war. Auf Leute jeglichen Alters, jeglicher Herkunft und mit teilweise eher spezieller Wartemanier trafen wir da. Die Motive für deren Anwesenheit war ebenfalls unterschiedlichster Art. So merkten wir rasch, dass der Grossteil dieses Amtes für die Ausstellung von Ausweisen oder sonstigen Dokumenten gewidmet ist. Ganz hinten – und da führt uns Pee Pla auch relativ zielstrebig hin – sind vier Tische und zwei Sitzreihen für die Wartenden mit folgender Bezeichnung benannt: `Marriage and Divorce Office`. Also, falls man es sich nach dem Ja-Wort doch noch anders überlegt, kann man gleich sitzen bleiben... J

Soweit so gut!
Unsere Dokumente wurden deponiert und ein anderer Europäer, welcher seine Thaifrau zu ehelichen gedachte, machte uns darauf aber recht schnell verständlich, dass ER wohl zuerst hier gewesen sein, dass ER schon lange warte und WIR gefälligst eine Nummer zu ziehen und uns zu platzieren hätten... Uiuiui, die Laune in diesem Raum war also rasch spürbar.

Wir liessen uns den Humor jedoch nicht nehmen und setzten uns gehorsam hin. Nach kurzer Zeit mussten wir noch etwa sieben Millionen Formulare ausfüllen bzw. Von Pee Pla ausfüllen lassen, waren sie doch alle lediglich in Thai verfasst. Wieder eine Warteportion später ging es dann los mit Tisch Nummer eins, wo wir wieder etwas unterschreiben mussten. War dies schon DIE Unterschrift? Nein, wie sich das dann herausstellte.
Nächste Warterunde und ein guter Einfall von unserer Männerseite, wie man sich die Wartezeit verkürzen kann: Karten spielen!
Nun, dieses Vorhaben wurde jäh beendet, als Pee Pla erwähnte, dass Glückspiel in Thailand ja verboten, der Polizeiposten gleich im angrenzenden Gebäude sei und die Jungs dies doch bitte unterlassen sollen... J

 
Wir waren DIE absoluten Exoten in diesem Raum und für die Menschen ein spürbares Highlight! Dies aus folgenden Gründen:
·       1. Ein Farang (=Ausländer) heiratet eine Farang!! (Ok, etwas klicheetiert, aber nicht ganz unwahr: Zu 99.9% wäre an der Stelle der Braut eine süße, kleine Thaifrau, am Bräutigam-Platz ein etwas älterer Farang (vermutlich noch mit einer sichtbaren Vorliebe für Bier) gewesen. Wir fielen also somit schon mal völlig aus dem normalen Rahmen.
·       2. Wenn man in Thailand auf dem Standesamt heiratet, erscheint man `casual` gekleidet, sogar Flipflops und Shorts sind keine Seltenheit. Nun denn nicht so in unserem Fall. Wir wussten dies zwar, wollten aber diesen Tag schon festlich gekleidet verbringen und liessen uns deshalb alle Kleidung massschneidern. Unser Auftritt stiess allgemein auf Wohlwollen (ausser eben vielleicht bei den anderen anwesenden, heiratswilligen Farang-Männern) und wir ernteten viele bewundernde Blicke. All dies war spannend zu erleben.
 


In der letzten Warterunde war es dann soweit und wir mussten offiziell unsere `Ehe` unterschreiben, so auch unsere Zeugen Stephan und Pee Pla. Wir durften uns sogar Ringe übergeben und mit DEM KUSS besiegelten wir unsere Heirat.

 

Noch ein paar Fotos auf der speziell für Hochzeiten platzierten Kutsche und ab zum ersten Drink als verheiratetes Paar! J

Ein Mai Tai kam da gerade gelegen und kurz später verabschiedeten wir Pee Pla, welche uns das ganz Prozedere um ein Vielfaches einfacher und schneller gemacht hatte.

Mit dem Tuk Tuk ging es als nächstes zum `Mandarin Oriental`, wo wir in der wunderschönen Suite der Braut-Eltern einen fantastischen Apero genossen. So konnten wir gemeinsam mit Blick auf den Chao Praya und einem Glas Champagner anstossen und erzählten von unserem Abenteuer in `Bang Rak`.

Kurz vor Sonnenuntergang bestiegen wir am Hotelsteg unser gechartertes `Longtail-Boot`, das uns gemächlich dem Sonnenuntergang entgegen fuhr. Durch ein Labyrinth von Klongs bis nach Nonthaburi, wo wir am Steg des Restaurants anlegten. Noch ein paar Fotos und mit Freude traten wir in den schönen Park des Restaurants, wo wir einen Tisch am Wasser gebucht hätten.... Leider kam dann der unschöne Teil, denn man hatte uns VERGESSEN!!! Die Enttäuschung war natürlich sehr gross und die Stimmung kurz tief, doch der Tag war nicht gedacht, um Trübsal zu blasen und so machten wir dem Personal – milde ausgedrückt - Feuer unter dem Hinterteil und kurz darauf konnten wir lecker speisen.
Leider nicht am Wasser, auch ohne Kerzen und Blumen, aber zum Glück hatten wir den Wein selber dabei und die Atmosphäre dieses Lokals war ganz herrlich.

Viele Gläser Wein später brachte uns das Boot dann flussabwärts wieder in die Stadt und müde aber happy verabschiedeten wir uns dann zu fortgeschrittener Stunde beim Hotel und machten uns auf den Nachhauseweg.

Es war ein wunderbarer Tag und besonders schön, dass wir diesen Moment mit jemandem teilen konnten. Danke Mami und Papi-Rütsche, danke Pascal und Stephan! Es war für uns ein besonderer, spannender und vor allem unvergesslicher Tag – und so soll es schliesslich auch sein! J